FDP Mecklenburg-Vorpommern - Kündigungen teilweise vermeidbar

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Kündigungen teilweise vermeidbar

SCHWERIN. Zu den Plänen für das Mecklenburgische Staatstheater erklärt FDP-Stadtvertreter Stev Ötinger: Nach Ansicht der Schweriner Liberalen sind die vom Generalintendanten des Mecklenburgischen Staatstheaters Joachim Kümmritz beabsichtigten bis zu 79 Kündigungen teilweise vermeidbar. "Leider können wir nicht alle Arbeitsplätze retten. Das Theater muss sparen. Bis zu 79 Kündigungen sind aber überzogen", sagt der FDP-Stadtvertreter Stev Ötinger und kritisiert Generalintendant Kümmritz heftig. "Die Bezahlung des Orchesters nach dem A-Status wird überhaupt nicht angepackt, dabei macht der Unterschied -einschließlich Chor- fast 900.000 € jährlich aus. Das sind etwa 20 Arbeitsplätze."

Ötinger schlägt die Ausgliederung von Orchester und Chor in eine eigenständige
tarifgebundene GmbH unter einheitlicher Geschäftsführung vor, die nach dem Tarifvertrag automatisch nach B-Status bezahlt werden könnte.

Damit wäre auch der Weg in eine spätere Zusammenlegung mit dem Orchester des Volkstheaters Rostock geebnet. "Auch eine Begrenzung der tariflichen Lohnsteigerungen durch Wechsel in eine Gastmitgliedschaft beim Kommunalen Arbeitgeberverband scheint ein Tabu zu sein. Auch hier wären Tarifsteigerungen für Orchester und Chor automatisch beendet."

Das Theater rechnet für 2012 mit Personalkostensteigerungen von ca. 500.000 €. Ötinger: "Das sind etwa 13 Arbeitsplätze." Hinsichtlich der Fritz-Reuter-Bühne und des Puppenspiels schlägt Ötinger eine Kooperation mit dem Landestheater Parchim vor. "Ich gehe davon aus, dass unter diesen Umständen der Landkreis Ludwigslust-Parchim zu einer deutlichen Erhöhung seiner Zuschüsse bereit wäre. Allerdings fordere ich vom Land auch eine von den Theatern unabhängige Förderung der Mundartbühne.

Schließlich ist die Förderung der niederdeutschen Sprache Verfassungsauftrag."
Die FDP sieht einen Verzicht auf die Schlossfestspiele kritisch. "Im Durchschnitt waren die Schlossfestspiele weitgehend kostendeckend. Für die touristische Darstellung der Landeshauptstadt sind sie unverzichtbar", so Ötinger weiter und kritisiert Oberbürgermeisterin Gramkow wegen des Verzichts auf eine Bespielung des Alten Gartens.

PM 6-12 vom 07.03.2012
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